Dringlichstes Ziel dieser neuen Interessenvertretung auf Bundesebene kann es nach unserer Auffassung nur sein, den thalidomidgeschädigten Betroffenen ein selbstbestimmtes und emanzipiertes Leben in Menschsein und Würde zu erhalten und ermöglichen.
Auf dem Wege der unabhängigen Selbsthilfe wollen wir unseren Mitgliedern und uns selbst, allen anderen Thalidomidgeschädigten, Opfern anderer Arzneimittelskandale und - wenn erforderlich - allen sich an uns wendenden alten, chronisch kranken und behinderten Menschen und deren Angehörigen unabhängige Information und Beratung bereit stellen und einen Erfahrungsaustausch unter ihnen ermöglichen.
Darüber hinaus möchten wir für die thalidomidgeschädigten Betroffenen, die den Conterganskandal für sich zu einem gerechten Ende führen wollen, eine Anlaufstelle und Zufluchtsstätte sein, in der sie mit ihrem Anspruchsbegehren ernst genommen sowie vertreten und nicht - wie sonst üblich - abgewiesen, diffamiert, ausgegrenzt und zu Delinquenten gemacht werden.
In einer netzwerkartigen Zusammenarbeit mit anderen unabhängigen Behindertenverbänden, Organisationen chronisch kranker und alter Menschen sowie entsprechenden Dachverbänden usw. ist es unser Anliegen, die früher oft spürbare Selbstbezogenheit von Conterganverbandsfunktionären zu durchbrechen und uns für eine schlagkräftige Zusammenarbeit aller Behindertenorganisationen usw. einzusetzen.
Unser Thema ist von Hause aus auch die Korruption in all ihren gesellschaftlichen Facetten, weil der bisherige Ausgang des Conterganskandals nicht ohne das Vorhandensein von Korruption zu erklären ist.
Wir betrachten die Korruption als sozialschädlichste Geißel jeder Gesellschaftsordnung, weil sie die individuelle Freiheit und Unversehrtheit des Einzelnen sowie die demokratischen und sozialstaatlichen Strukturen eines jeden Gemeinwesens zerstört.
Wir möchten zwischen den Sozialverbänden und solchen Organisationen, die sich der Offenlegung und Ächtung der Korruption angenommen haben, eine Schnittstelle bilden, in der ein Zusammenhang aufgezeigt wird zwischen der in einer Wohlstandsgesellschaft eigentlich unnötigen sozialen Bedürftigkeit und der Korruption als deren wirkliche soziale Ursache.
Unser Menschenbild leitet sich her aus der Tradition der Europäischen Aufklärung, der Erklärung der Menschenrechte in der Charta der Vereinten Nationen und aus unserem eigenen Verständnis der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Demnach wird von uns eine freiheitliche, demokratische und transparente Gesellschaft befürwortet, in der Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten und planen können.
Wir fordern unterschiedslos für alle Menschen die sozialen Bedingungen für persönliches, privates Glücksstreben und für gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben ein. Dies ist nur möglich in einer dialogfähigen, solidarischen und gegenüber Minderheiten und Außenseitern toleranten Gesellschaft.
Auf dem Wege der unabhängigen Selbsthilfe wollen wir unseren Mitgliedern und uns selbst, allen anderen Thalidomidgeschädigten, Opfern anderer Arzneimittelskandale und - wenn erforderlich - allen sich an uns wendenden alten, chronisch kranken und behinderten Menschen und deren Angehörigen unabhängige Information und Beratung bereit stellen und einen Erfahrungsaustausch unter ihnen ermöglichen.
Darüber hinaus möchten wir für die thalidomidgeschädigten Betroffenen, die den Conterganskandal für sich zu einem gerechten Ende führen wollen, eine Anlaufstelle und Zufluchtsstätte sein, in der sie mit ihrem Anspruchsbegehren ernst genommen sowie vertreten und nicht - wie sonst üblich - abgewiesen, diffamiert, ausgegrenzt und zu Delinquenten gemacht werden.
In einer netzwerkartigen Zusammenarbeit mit anderen unabhängigen Behindertenverbänden, Organisationen chronisch kranker und alter Menschen sowie entsprechenden Dachverbänden usw. ist es unser Anliegen, die früher oft spürbare Selbstbezogenheit von Conterganverbandsfunktionären zu durchbrechen und uns für eine schlagkräftige Zusammenarbeit aller Behindertenorganisationen usw. einzusetzen.
Unser Thema ist von Hause aus auch die Korruption in all ihren gesellschaftlichen Facetten, weil der bisherige Ausgang des Conterganskandals nicht ohne das Vorhandensein von Korruption zu erklären ist.
Wir betrachten die Korruption als sozialschädlichste Geißel jeder Gesellschaftsordnung, weil sie die individuelle Freiheit und Unversehrtheit des Einzelnen sowie die demokratischen und sozialstaatlichen Strukturen eines jeden Gemeinwesens zerstört.
Wir möchten zwischen den Sozialverbänden und solchen Organisationen, die sich der Offenlegung und Ächtung der Korruption angenommen haben, eine Schnittstelle bilden, in der ein Zusammenhang aufgezeigt wird zwischen der in einer Wohlstandsgesellschaft eigentlich unnötigen sozialen Bedürftigkeit und der Korruption als deren wirkliche soziale Ursache.
Unser Menschenbild leitet sich her aus der Tradition der Europäischen Aufklärung, der Erklärung der Menschenrechte in der Charta der Vereinten Nationen und aus unserem eigenen Verständnis der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Demnach wird von uns eine freiheitliche, demokratische und transparente Gesellschaft befürwortet, in der Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten und planen können.
Wir fordern unterschiedslos für alle Menschen die sozialen Bedingungen für persönliches, privates Glücksstreben und für gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben ein. Dies ist nur möglich in einer dialogfähigen, solidarischen und gegenüber Minderheiten und Außenseitern toleranten Gesellschaft.

