Vorläufiges Wahlprogramm von Andreas Meyer als Mitglied im Stiftungsrat der Conterganstiftung 2014

Auch im Jahr 2014 stellt Andreas Meyer sich zur Wahl in den Stiftungsrat der Conterganstiftung als Kandidat zur Verfügung.

Mit dem 2. Änderungsgesetz des Conterganstiftungsgesetzes vom 25. Juni 2009 wurde es allen Leistungsberechtigten der Conterganrentenstiftung ermöglicht, 2 Kandidaten aus dem Kreise der Leistungsberechtigten für je einen Platz im Stiftungsrat der Conterganstiftung für behinderte Menschen zu wählen.

Andreas Meyer wurde bereits im November 2009 von einer Vielzahl von Contergangeschädigten gewählt und sodann am 27. November 2009 von Bundesfamilienministerin von der Leyen als ordentliches Mitglied in den Stiftungsrat der Conterganstiftung berufen.

Aber lassen wir Andreas Meyer doch lieber selbst zu Wort kommen:

„Ich setze und setzte mich im Stiftungsrat der Conterganstiftung immer wieder dafür ein, dass die Conterganstiftung nur für die Interessen der Contergangeschädigten arbeitet.

Aus diesem Grunde war es folgerichtig einer der Schwerpunkte meiner Arbeit, die Conterganstiftung von allen Einflüssen der Firma Grünenthal GmbH freizuhalten.

So habe ich am 1.2.2013 auf der Sitzung des Bundesfamilienausschusses aufgedeckt, dass die Firma Grünenthal GmbH über ihren ehemaligen Rechtsanwalt Herbert Wartensleben 30 Jahre lang Einblick in die medizinischen Akten der Conterganstiftung hatte.

Ferner habe ich am 1.2.2013 aufgedeckt, dass die Firma Grünenthal GmbH 30 Jahre lang die Gutachter der medizinischen Kommission der Conterganstiftung finanzierte.

Entsprechend deckte ich am 1.2.2013 auf, dass die Conterganstiftung zu mindestens bis zu diesem Datum an einem Vertrag festgehalten hat, durch den die Firma Grünenthal GmbH die Kosten der medizinischen Kommission übernimmt.

Ich habe innerhalb des Stiftungsrates der Conterganstiftung an der Verbesserung der Ausgestaltung des neuen Stiftungsgesetzes im Jahr 2013 mitgewirkt und mich intensiv dafür eingesetzt, dass dieses Stiftungsgesetz sich an den Bedürfnissen der Contergangeschädigten orientiert.

So habe ich mich erfolgreich dafür eingesetzt, dass die zahnmedizinische Versorgung der Conterganopfer ein Bestandteil der Förderung über die spezifischen Bedarfe der Conterganstiftung geworden ist. Bereits bei meiner Kandidatur zur Wahl 2009 als Stiftungsratsmitglied hatte ich versprochen mich hierfür einsetzen wollen.

Ebenfalls gehörte es von Anfang an zu meiner Programmatik und meinem Engagement als Mitglied im Stiftungsrat der Conterganstiftung, mich erfolgreich für Transparenz und Demokratie innerhalb der Conterganstiftung einzusetzen.

Seit meinem Beitrag im Bundesfamilienausschuss am 1.2.2013 muss die Conterganstiftung sowohl die Vorstandssitzungen als auch die Sitzungen des Stiftungsrates öffentlich durchführen.

Auch bin ich bekannt dafür, dass ich mich erfolgreich in schwierigsten Situationen rückhaltlos und furchtlos auch für die (existenziellsten) Interessen der Conterganopfer gegenüber der Conterganstiftung einsetze.

So habe ich ebenfalls erfolgreich daran mitgewirkt, dass die Conterganstiftung dem contergangeschädigten Betroffenen Olaf T. die Conterganrente nicht aberkennen durfte.

Obwohl aufgrund der Widerstände in der Politik eine optimale Ausgestaltung des neuen Stiftungsgesetzes scheitern musste, werde ich mich auch in Zukunft mit allen Kräften dafür einsetzen, dass das Stiftungsgesetz maßgeblich zu Gunsten der Contergangeschädigten verbessert wird.







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Bund Contergangeschädigter
und Grünenthalopfer e.V.
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